Roman Zrębowicz – jungpolnischer Literatur- und Kunstkritiker (junges Polen war eine Variante des Modernismus in der polnischen Literatur, Kunst und Musik) sammelte einige Dichtungen Norwids und versah sie mit Erläuterungen. Norwid war ausgezeichneter Dichter – Schöpfer der Gedichte und Poeme, Novellist und Dramaturg. Seine Poesie ist schwierig, intelektuell, aphoristisch, ohne die für Romantik typischen Deskriptivität und Melodiosität. Sie setzt Gedankensprung, Detail und angehäufte Metapher ein und wendet einen unregelmäßigen Versbau für Unterstreichung der Pointe an. Im Exil veröffentlichte er nur einen Bruch seiner Werke, die übrigens als unklar und gekünstelt von den Lesern beurteilt wurden. Der einzige zu seinen Lebzeiten 1863 in Leipzig herausgegebene Auswahl seiner Dichtungen fand keinen Widerhall. Das buch in der Bearbeitung von Zrębowicz enthält 70 Werke, u. a. „Pismo“ („Die Schrift“), „Pożegnanie“ („Der Abschied“), „Jesień“ („Herbst“), „List“ („Der Brief“), „Mój psalm“ („Mein Psalm“).
oai:dlibra.bibliotekaelblaska.pl:6066
16 paź 2018
26 sty 2010
1 462
655
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| Nazwa wydania | Data |
|---|---|
| 1911, Norwid Cyprian Kamil, Wybór poezyi | 16 paź 2018 |