Johannes Casianus wurde gegen 360 geboren, kam aus der römischen Provinz Scythia minor, verbrachte sein Leben unter den ägyptischen Mönchen. Sein Hauptwerk „Über die Grundsätze der Koinobiten und die acht Hauptlaster“ handelt von Grundsätzen des Klosterlebens und acht Hauptsünden: Unmäßigkeit, Unkeuschheit, Habsucht, Zorn, Traurigkeit, Überdruss, Ruhmsucht, Hochmut. Der von der Elbinger Bibliothek besaßene alte Druck ist die polnische Übersetzung vom Latein. Er wurde in der Krakauer Offizin von Andrzej Piotrkowczyk herausgegeben. Latein war für Johannes Casianus Muttersprache, er sprach auch fließend Griechisch. Dank seiner Zweisprachigkeit samt der Vorliebe für das östliche Mönchtums leistete er einen großen Beitrag zur Entwicklung des Mystizismus. In seiner Jugend machte er sich mit seinem Freund Germanus auf dem Weg nach Palästina und wurde Mönch in Bethlehem. Er gründete zwei Klöster, von denen ein (vermutlich für Jungfrauen bestimmt) ihre Schwester in Obhut hatte. Handschriftliche Eintragung auf dem Titelblatt, Format – 4. Einband: Holzband, Leder, gepresstes Superexlibris, Spuren nach Schnallen, Schließungen sind teilweise erhalten geblieben.
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27 paź 2018
29 gru 2009
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| Nazwa wydania | Data |
|---|---|
| 1604, Cassian Jan, Iana Cassiana eremity o żywocie y ćwiczeniach ludzi świat opuszczaiacych, Ksiąg XII | 27 paź 2018 |
Roth, Werner
Kery, Johannes